Bangkok Reisebericht

Für mich ging es vor kurzem nach Thailand, wo unser erster Stop Bangkok war. Hier verbrachten wir ein paar Tage. Im Folgenden stelle ich euch meine persönlichen Highlights und ein paar Tipps vor 🙂

Wat Arun

Wir haben in Thailand wirklich viele Tempel besucht, aber am schönsten fande ich den Tempel Wat Arun, der Tempel der Morgenröte. Wir sind morgens um halb 8 hingefahren. Ich würde auf jeden Fall empfehlen vormittags den Tempel zu besichtigen, weil um die Uhrzeit noch nicht die ganzen Touristengruppen da sind und es auch nicht ganz so heiß ist. Wichtig ist, dass ihr etwas langes anzieht und die Schultern bedeckt. Aber man kann sich auch was zum bedecken für wenig Geld am Eingang ausleihen. Der Tempel liegt am Westufer des Chao-Phraya-Flusses, so dass man ihn gut mit dem Boot erreichen kann. Der Eintritt kostet 50 Baht, was ca. 2-3€ entspricht.

Wat Pho

Nach dem Tempel Wat Arun kann man mit der Fähre auf die andere Seite des Flusses fahren. Hier kann man sich den Grand Palace und die Tempelanlage Wat Pho ansehen. Da es schon ein bisschen später war und die Tempelanlage wohl bekannter ist, ging es schon gleich viel touristischer zu. Wir haben uns nur den Wat Pho angeschaut, weil dies schon eine sehr große Anlage ist im Vergleich zum Wat Arun. Die Hauptattraktion hier ist die 46 Meter lange und 15 Meter hohe, vergoldete Buddha Statue. Um einen Tempel zu betreten, muss man sich die Schuhe ausziehen. Manchmal stellt man diese einfach vor dem Eingang ab, hier verteilte man aber Tüten. So dass wir uns mit unseren Schuhen in den Tüten den liegenden Buddha ansehen konnten.

The Sixth

Unmittelbar in der Nähe der Tempelanlage befindet sich in einer Seitenstraße das kleine Restaurant the Sixth, wo wir uns erstmal gestärkt haben. Wir hatten Glück dass wir vor 12 Uhr bereits Hunger hatten. Zur Mittagszeit muss man oft draußen warten bis ein Tisch frei wird. Das Restaurant ist sehr süß dekoriert und man kann sich super ausruhen.

Vertigo Moon and Sky Bar

Abends sollte man auf jeden Fall auf eine Skybar gehen, denn der Ausblick ist wirklich einzigartig. Wir haben uns für die Vertigo Moon and Sky Bar entschieden. Hier kann man entweder essen oder man wird zu dem Barbereich weitergeleitet, wo man Drinks bestellen kann. Diese sind natürlich etwas teuer aber der Ausblick ist es auf jeden Fall wert.

Airplane Graveyard

Für die Personen, die sich für Flugzeuge oder außergewöhnliche Orte interessieren, kann ich auf jeden Fall den Flugzeugfriedhof empfehlen. Dieser liegt etwas außerhalb von Bangkok und man erreicht ihn leider nur mit dem Taxi. Das Gelände ist eingezäunt und in kleineren Flugzeugteilen leben Familien. Diese verlangen 200 Baht Eintritt pro Person, was ca. 6€ entspricht. Auf dem Friedhof befinden sich ausrangierte Flugzeugteile, die man auch betreten kann. Dabei muss man etwas klettern, würde hier auf jeden Fall feste Schuhe empfehlen. Das betreten ist auch auf eigene Gefahr. Überall liegen Teile auf dem Boden, weshalb man wirklich drauf achten muss, wo man hingeht. Für Aufnahmen ist der Ort wirklich perfekt!

Khao San Road

Die Khao San Road haben wir auch an einem Abend besucht. Hier muss man unserer Meinung nach aber nicht hin. Man sieht nur Touristen, es gibt ein paar überteuerte Touristenstände und Bars und Clubs die einen anwerben. Wir haben uns hier wie auf Thailands Ballermann gefühlt, von daher würde ich es nicht empfehlen. Wer es trotzdem mal sehen möchte. In einer kleinen Parallelgasse zur Khao San Road befindet sich das Restaurant Ranee‘s, ein kleines Lokal mit toller Athmosphäre. Hier kann man auch gut westliche Speisen, wie Pizza essen, aber auch thailändisches Essen probieren. Wir haben uns beide für ein Currygericht entschieden und es war wirklich sehr lecker! 🙂

Streetfood

Was man auf jeden Fall in Bangkok probieren sollte, sind die Streetfood Stände. Am Anfang hatten wir etwas bedenken, ob wir das Essen vertragen. Aber (besonders die Hähnchenspieße) haben nirgendwo besser geschmeckt als an den Ständen. Zudem ist es sehr preiswert!

Taxis

Wir haben als Fortbewegungsmittel in Bangkok tatsächlich nur Taxis benutzt, da diese dort sehr günstig sind. Es gibt allerdings mittlerweile auch ein sehr gut ausgebautes Skytrain System. Mit den Taxis muss ich sagen hatten wir oftmals Probleme. In 90% der Fälle verstehen die Taxifahrer nicht die Adresse, wo du hinmöchtest. Manchmal hilft Ihnen die Thailändische Adresse, oftmals muss man aber auf seinem Handy die Map aufmachen und die Route dann zeigen. Dies war manchmal sehr frustrierend. Navigationssysteme haben die Taxis leider nicht. Viele Taxifahrer wollen auch nicht ihr Taxameter benutzen, obwohl dies eigentlich vorgeschrieben ist, und sagen dir einen Festpreis, dieser ist immer dreifach so teuer. Daher passt da gut auf und sucht euch immer einen Fahrer, der Taxameter akzeptiert. Besonders vor Touristenattraktionen kann dies manchmal lange dauern, wir sind dann meistens eine Straße weiter gelaufen.

Als Alternative haben wir die App Grab für uns entdeckt, diese funktioniert ähnlich wie die Uber App. Die Strecken kosten zwar minimal mehr als mit dem Taxi, aber es ist viel entspannter. Die Taxifahrer wissen wo man hinmöchte, haben die Route auf ihrem Handy und sind sehr höflich und nett. Die Autos können hier so bunt aussehen wie die normalen Taxis oder aber sie sehen ganz normal aus. In der App kann man aber immer sehen, wie der Fahrer aussieht, welches Auto er fährt und wo er sich gerade befindet, so dass man seinen Fahrer eigentlich auch immer findet. Achtet nur darauf den aktuellen Standort richtig zu setzen 🙂 Wenn ihr euch also eine SIM Karte vor Ort kauft würde ich auf jeden Fall immer Grab unterwegs benutzen.

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